.. we are two voices of the same story. Two directions of sight — one world in between. He hears melodies where I find words. I find feelings where he senses rhythm. And somewhere between us — in silence, in sound, in memory — begins what we are meant to tell. Between sound and feeling. Between dream and time. Between us.

Itsuke and Etsurakami are opposites and mirrors at once: He is motion — she is stillness. He hears melodies — she reads the undertones. He seeks focus — she seeks depth. And somewhere between them — there begins what Katsubō Stories tells.

 

.. wir sind zwei Stimmen derselben Geschichte. Zwei Blickrichtungen — eine Welt dazwischen. Er hört Klänge, wo ich Worte finde. Ich finde Gefühle, wo er Rhythmus spürt. Und irgendwo zwischen uns — in der Stille, im Klang, in der Erinnerung — beginnt das, was wir erzählen wollen. Zwischen Klang und Gefühl. Zwischen Traum und Zeit. Zwischen uns. 

Itsuke und Etsurakami sind Gegensätze und Spiegel zugleich: Er ist Bewegung — sie ist Ruhe. Er hört Klänge, sie liest Zwischentöne. Er sucht Fokus, sie sucht Tiefe. Und irgendwo zwischen ihnen — dort entsteht das, was Katsubō Stories erzählt.

Ich lebe in Rhythmen, nicht in Tagen. Manchmal denke ich zu schnell, manchmal verliere ich mich in Gedanken, die sich überschlagen wie Züge in der Nacht.

Hi, ich bin Itsuke

Ich lebe in Rhythmen, nicht in Tagen. Manchmal denke ich zu schnell, manchmal verliere ich mich in Gedanken, die sich überschlagen wie Züge in der Nacht. Musik ist das Einzige, was mich ordnet — sie gibt dem Chaos einen Takt. 

Ich beobachte Menschen, Lichter, Bewegungen, und frage mich, ob sie auch dieses leise Zittern kennen, dieses unruhige Herz, das nie stillsteht. Ich träume oft — aber meine Träume klingen lauter als meine Worte.

Ich lebe in Geschichten. nicht in Stunden. Ich sammle Wörter, als wären sie Muscheln, kleine Stücke Erinnerung, die das Mees manchmal zurückspult.

Hi, ich bin Etsurakami

Ich lebe in Geschichten, nicht in Stunden. Ich sammle Wörter, als wären sie Muscheln, kleine Stücke Erinnerung, die das Meer manchmal zurückspült. Ich bin still, aber in mir spricht vieles — Erinnerungen, Bücher, Träume, das Rauschen des Windes.

Ich glaube, jede Stille erzählt etwas — man muss nur lernen, ihr zuzuhören. Ich schreibe, um zu verstehen. Und manchmal, um nicht zu vergessen.

⚡️ .. der Junge, der im Rhythmus der Gedanken lebt ..

Itsuke ist 21 Jahre alt. Er wurde in Japan geboren, in einem kleinen Vorort von Yokohama, aber seine Familie zog nach Europa, als er noch ein Teenager war — in eine Stadt in der Nähe von Freiburg, an der Grenze zu Frankreich. Er wuchs zwischen Sprachen, Zügen und Lichtwechseln auf — ein Mensch zwischen Welten, nie ganz hier, nie ganz dort. Seine Eltern sind liebevoll, aber oft abwesend. Der Vater arbeitet in der IT, die Mutter unterrichtet Musik. Von ihr hat Itsuke das feine Gehör, das ihn begleitet wie ein Kompass — er hört Muster, wo andere nur Geräusche hören. Er studierte nie an einer Universität; stattdessen brachte er sich selbst alles bei, was ihn interessierte — Musik, Design, Bewegung, und das endlose Erkunden von Geräuschen, als wären sie Sprachen. In ihm lebt eine ständige Unruhe — ein leises Beben, das ihn antreibt und manchmal überfordert. Itsuke hat ADHS, aber er sieht es nicht als Störung, manchmal ..

Für ihn ist es eher ein Feuerwerk: zu viele Farben, zu viele Ideen, zu viele Wege — und manchmal kein Ort, sie alle zu ordnen. Deshalb sucht er Musik: Sie ist seine einzige Stille. Er lebt heute in einer kleinen Wohnung über den Dächern einer Stadt — nicht weit von Colmar, dort, wo Frankreich und Deutschland sich berühren. Von seinem Fenster aus sieht er jeden Morgen Züge vorbeifahren, und manchmal stellt er sich vor, dass in einem dieser Züge jemand sitzt, der ihn eines Tages verstehen wird. Itsuke ist rational und chaotisch zugleich. Er wirkt ruhig, doch in seinem Inneren läuft ein ganzer Himmel aus Gedanken. Er verpasst oft Mahlzeiten, weil er Ideen nachjagt, und kann stundenlang in Musikprogrammen versinken, nur um den perfekten Ton zu finden, der seiner Stimmung entspricht. Er glaubt, dass jede Begegnung ein Klang ist — und dass manche Menschen wie Akkorde klingen, die man nur einmal im Leben hört. 

Seine Welt: Neonlichter, Bahnhöfe, Bildschirme, Notizen, Kopfhörer. Sein Gefühl: Rastlosigkeit mit Herz. Sein Ziel: Nicht berühmt werden — sondern verstanden.

 

⚡️.. the boy who lives in the rhythm of thoughts ..

Itsuke is 21 years old. He was born in Japan, in a small suburb of Yokohama, but his family moved to Europe when he was still a teenager — to a town near Freiburg, on the border with France. He grew up between languages, trains, and shifts of light — a person between worlds, never fully here, never fully there. His parents are loving, but often absent. His father works in IT; his mother teaches music. From her, Itsuke inherited his fine ear — a quiet compass that guides him through life. He hears patterns where others only hear noise.

He never studied at a university; instead, he taught himself everything that fascinated him — music, design, motion, and the endless exploration of sound as if it were a language. Inside him lives a constant restlessness — a soft tremor that drives and sometimes overwhelms him.

Itsuke has ADHD, but he doesn’t see it as a disorder. To him, it’s more like a firework: too many colors, too many ideas, too many paths — and sometimes no place to arrange them all. That’s why he turns to music. It’s his only form of silence. Today, he lives in a small apartment above the rooftops of a city — not far from Colmar, where France and Germany meet. From his window, he watches trains passing by every morning, and sometimes he imagines that someone on one of those trains might one day understand him. Itsuke is both rational and chaotic. He seems calm, but inside him runs an entire sky of thoughts. He often forgets to eat because he’s chasing ideas, and he can spend hours in his music software, searching for that one perfect tone that matches his state of mind.

He believes every encounter is a sound — and that some people resonate like chords you only hear once in a lifetime. His world: neon lights, train stations, screens, notes, headphones. His feeling: restlessness with a heartbeat. His goal: not to become famous — but to be understood.

🌸 .. das Mädchen, das im Klang der Stille liest ..

Etsurakami ist 18 Jahre alt. Sie lebt mit ihren Eltern in Tokio — in einem alten, stillen Stadtteil, wo die Straßen noch nach Regen riechen und kleine Cafés wie Rückzugsorte zwischen den Hochhäusern liegen. Sie arbeitet neben der Schule in einem kleinen Café, meist an der Theke oder am Fenster, wo sie heimlich schreibt, wenn keine Gäste da sind. Sie spart – nicht für Luxus, sondern für ihre erste Reise. Immer wieder sie fährt nach Jogashima, wo ihre Großmutter lebt, in einem kleinen Haus am Hang über dem Wasser. Ihr Großvater ist vor einem Jahr gestorben. Seitdem besucht sie die Klippen oft — nicht aus Trauer, sondern, um zu verstehen. Dort, wo Wind und Wellen miteinander reden, fühlt sie sich ihm nah. 

Sie ist still, aber nicht schüchtern. Sie spricht leise, aber ihre Gedanken sind laut. Etsurakami lebt in Worten — in Notizbüchern, Briefen, Rändern von Buchseiten. Sie schreibt, um nicht zu zerfallen. Sie liest, um sich wiederzufinden. Ihr Blick auf die Welt ist weich, aber präzise. Sie sieht Schönheit in Alltäglichem: in einer fallenden Blüte, in einem Schatten, in der Art, wie Licht durch Fensterscheiben zittert.

Manchmal wirkt sie weltfremd — doch in Wahrheit nimmt sie alles tiefer wahr als andere. Seit dem Tod ihres Großvaters ist sie melancholischer geworden, doch diese Melancholie ist keine Schwäche. Sie ist der Raum, in dem sie lernt, wie man Verlust in etwas Schönes verwandeln kann. Etsurakami glaubt, dass alles, was vergeht, in anderer Form wiederkehrt — Worte als Wind, Gefühle als Musik, Erinnerungen als Licht.

Ihre Träume sind einfach: ein Buch zu veröffentlichen, irgendwann das Meer wiederzusehen, und einmal in einem fremden Land zu sitzen — unter einem Baum, mit einem Notizbuch, und zu wissen: Ich bin angekommen.

Ihre Welt: Bücher, Wind, Meer, Lichtreflexe, Stille. Ihr Gefühl: Sehnsucht mit Frieden. Ihr Ziel: Nicht verstanden werden — sondern jemandem Bedeutung geben.

 

🌸 .. the girl who reads in the sound of silence ..

Etsurakami is 18 years old. She lives with her parents in Tokyo — in an old, quiet neighborhood where the streets still smell of rain and small cafés hide like sanctuaries between tall buildings. She works part-time at a little café, usually behind the counter or by the window, where she secretly writes when no customers are around. She’s saving — not for luxury, but for her first journey. Every so often she travels to Jogashima, where her grandmother lives in a small house on a slope above the water. Her grandfather passed away a year ago. Since then, she often visits the cliffs — not out of grief, but to understand. There, where the wind and the waves speak to each other, she feels close to him.

She is quiet, but not shy. She speaks softly, but her thoughts are loud. Etsurakami lives within words — in notebooks, letters, and the margins of book pages. She writes so she won’t fall apart. She reads to find herself again. Her view of the world is gentle yet precise. She sees beauty in ordinary things — in a falling blossom, in a shadow, in the trembling of light through a windowpane. Sometimes she seems detached from reality — yet in truth, she perceives everything more deeply than most. Since her grandfather’s death, she has become more melancholic, but this melancholy isn’t weakness. It is the space in which she learns how to turn loss into something beautiful. Etsurakami believes that everything that fades returns in another form — words as wind, feelings as music, memories as light. 

Her dreams are simple: to publish a book, to see the sea again someday, and to sit in a foreign land — under a tree, with a notebook, knowing: I have arrived.

Her world: books, wind, sea, light reflections, silence. Her feeling: longing with peace. Her goal: not to be understood —but to give someone meaning.

Dialogue – Zwischen Klang und Gefühl

⚡️ Itsuke:

Hi, ich bin Itsuke. Ich lebe in Rhythmen, nicht in Tagen. Manchmal denke ich zu schnell — oder zu viel. Meine Gedanken springen wie Züge, die alle gleichzeitig abfahren. Musik ist das Einzige, das Ordnung hineinbringt. Sie ist mein Kompass, mein Herzschlag … und mein Chaos.

🌸 Etsurakami (lächelt leise):

Ich bin Etsurakami. Ich lebe eher in Geschichten. Ich sammle Wörter, als wären sie kleine Muscheln, Dinge, die das Leben an den Strand spült. Jede Zeile ist für mich ein Ort, an dem ich kurz bleiben kann.

⚡️ Itsuke:

Das klingt … friedlich. Ich beneide dich ein bisschen. Mein Kopf ist laut, mein Herz schnell. Ich habe ADHS — aber ich sehe es nicht als Störung. Eher als Feuerwerk. Nur … manchmal brennt es zu hell.

🌸 Etsurakami:

Und dann suchst du in der Musik die Ruhe?

⚡️Itsuke (nickt):

Ja. Wenn alles zu laut wird, komponiere ich. Das ist wie … aufatmen in Klang.

🌸 Etsurakami:

Ich kenne das Gefühl — nur dass ich es mit Worten tue. Ich schreibe, um nicht zu vergessen. Und manchmal, um zu verstehen. Ich lese, bis ich mich in jemand anderem wiederfinde.

⚡️Itsuke:

Ich wurde in Japan geboren, in der Nähe von Yokohama. Dann zogen meine Eltern nach Europa, in eine Stadt bei Freiburg. Zwischen Sprachen und Bahnhöfen habe ich gelernt, mich selbst zu übersetzen — manchmal wörtlich, manchmal emotional.

🌸 Etsurakami:

Ich bin in Tokio geblieben. Nach der Schule arbeite ich in einem kleinen Café. Und spare … für meine erste Reise ans Meer. Immer wieder fahre ich da wo meine Großmutter lebt — in Jogashima. Dort ist alles stiller. Der Wind erzählt Geschichten, die niemand aufschreibt.

⚡️Itsuke (lächelt):

Du hörst den Wind — ich höre Stromleitungen. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen uns.

🌸 Etsurakami (lacht sanft):

Vielleicht. Aber irgendwie sprechen wir dieselbe Sprache — nur mit anderen Mitteln.

⚡️Itsuke:

Ich bin Bewegung. Ich bin Klang, der nie stillsteht. Ich suche Fokus, verliere mich im Licht, aber finde mich im Rhythmus wieder.

🌸 Etsurakami:

Ich bin Ruhe. Ich bin die Seite, die sich leise umblättert, wenn niemand hinsieht. Ich suche Tiefe, verliere mich im Traum, aber finde mich in Worten wieder.

(Beide blicken kurz nachdenklich nach vorne)

🌸 Etsurakami:

Vielleicht erzählen wir beide nur verschiedene Versionen derselben Geschichte.

⚡️Itsuke:

Ja. Zwei Blickrichtungen — eine Welt dazwischen.

🌸 Etsurakami:

Du hörst Klänge, wo ich Worte finde.

⚡️Itsuke:

Und du findest Gefühle, wo ich Rhythmus spüre.

(beide gleichzeitig, leise)

🌸 .. und irgendwo zwischen uns .. beginnt das, was wir erzählen wollen .. zwischen Klang und Gefühl ..zwischen Traum und Zeit .. zwischen uns .. ⚡️

 

 

Dialogue – Between Sound and Feeling

⚡️Itsuke:

Hi, I’m Itsuke. I live in rhythms, not in days. Sometimes I think too fast — or too much. My thoughts jump like trains all leaving at once. Music is the only thing that brings order into it. It’s my compass, my heartbeat… and my chaos.

🌸 Etsurakami (smiles softly):

I’m Etsurakami. I live more in stories. I collect words as if they were little seashells — things life leaves on the shore. Every line is a place where I can rest for a moment.

⚡️Itsuke:

That sounds… peaceful. I envy you a little. My head is loud, my heart fast. I have ADHD — but I don’t see it as a disorder. More like fireworks. Only… sometimes it burns too bright.

🌸 Etsurakami:

And then you seek silence in music?

⚡️Itsuke (nods):

Yes. When everything gets too loud, I compose. It feels like… breathing in sound.

🌸 Etsurakami:

I know that feeling — only I do it with words. I write so I don’t forget. And sometimes, to understand. I read until I find myself in someone else.

⚡️Itsuke:

I was born in Japan, near Yokohama. Then my parents moved to Europe — to a town near Freiburg. Between languages and train stations, I learned to translate myself — sometimes literally, sometimes emotionally.

🌸 Etsurakami:

I stayed in Tokyo. After school I work in a small café. And I’m saving… for my first trip to the sea. I often go to Jogashima, where my grandmother lives. It’s quieter there. The wind tells stories no one writes down.

⚡️Itsuke (smiles):

You hear the wind — I hear power lines. Maybe that’s the difference between us.

🌸 Etsurakami (laughs softly):

Maybe. But somehow, we speak the same language — just in different ways.

⚡️Itsuke:

I am movement. I am sound that never stands still. I seek focus, lose myself in light, but find myself again in rhythm.

🌸 Etsurakami:

I am stillness. I am the page that quietly turns when no one is looking. I seek depth, lose myself in dreams, but find myself again in words.

(Both look ahead, quietly thoughtful.)

🌸 Etsurakami:

Maybe we’re just telling different versions of the same story.

⚡️Itsuke:

Yes. Two directions — one world in between.

🌸 Etsurakami:

You hear sounds where I find words.

⚡️Itsuke:

And you find feelings where I sense rhythm.

(Both softly, at the same time)

🌸 …and somewhere between us… begins what we want to tell… between sound and feeling… between dream and time… between us… ⚡️